Kleine Tipps zur perfekten Landschaftsaufnahme

Hier findet ihr kleine Tipps zur perfekten Landschaftsaufnahme.


Die Zeit der Aufnahme

Bei der Landschaftsfotografie spielt die Uhrzeit natürlich eine sehr große Rolle. Die Lichtstimmung, die abhängig von der Uhrzeit ist, gibt dem Bild die benötigte Spannung oder sorgt für Abwechslung. Das bedeutet: auch wenn das Motiv immer gleich bleibt, so sieht eine Landschaft im Abendrot ganz anders aus als zum Beispiel zur Mittagszeit. Wenn du die Möglichkeit hast, das gleiche Motiv einmal zu verschiedenen Zeiten zu fotografieren, probiere es aus! So kannst du die perfekte Stimmung für dein Landschaftsfoto finden.


Der richtige Standpunkt

Dein Standpunkt entscheidet ob Dein Bild ein eher langweilig geknipstes Foto oder doch eher das perfekte Landschaftsfoto wird. Langweilige Perspektiven sorgen dafür, dass das Bild den Betrachter nicht interessiert und es nicht lange anschaut. Die richtige Perspektive und die Motivwahl beeinflussen demnach die Bildwirkung. Ich empfehle den Kamerastandpunkt möglichst tief zu wählen, um dem Bild so eine spannende Tiefenwirkung zu verleihen.


Der Himmel

Der Himmel und die Wolken spielen eine große Rolle beim fotografieren von Landschaften. Die Wolken übermitteln dem Betrachter eine bestimmte Stimmung. Je nachdem zu welcher Jahreszeit fotografiert wurde kann das Bild dramatisch oder harmonisch wirken, denn das wird bei der Landschaftsfotografie vor allem vom Himmel bestimmt. Achte auf das konkrete in Szene setzen des Himmels durch die Bildaufteilung. So kann eine Gewitterfront dein Bild super bedrohlich wirken lassen, aber auch ein Regenbogen ist sein mögliches interessantes Motiv. Im Beispielbild rechts siehst du den Senftenberger See über dem das Sternbild des großen Wagens leuchtet.

Durch eine längere Belichtungszeit kann sogar das Restlicht des schon längst vergangenen Sonnenuntergangs eingefangen werden oder sogar leuchtende Sterne bei Nacht.


Natürliche Effekte

Effekte wie Wasseroberflächen oder Reflexionen darin, der Regen oder Nebel eignen sich sehr gut um das Motiv gekonnt zu gestalten. Eine nebelige Berglandschaft wirkt zum Beispiel um einiges spannender allein Foto bei strahlendem Sonnenschein. Auch Wasserflächen in denen sich die Wolken oder die Landschaft spiegelt, eignen sich perfekt. 


Farben und Kontraste

Das besondere an Landschaftsaufnahmen sind oft die Kontraste und satte Farben. So eignen sich ein tiefblauer Himmel und davor ein knallgelbes Sonnenblumenfeld perfekt für eine Landschaftsaufnahme, denn die Farben sind komplementär.


Tiefenwirkung

Die Tiefenwirkung gibt deinem Foto Räumlichkeit und kommt durch das richtige einsetzen von Licht, Farbe sowie Linienführung zustande. Wichtig ist die richtige Perspektive, so gelingt es dir schnell und einfach die passende Tiefenwirkung zu erzielen. Diagonalen führen Beispielsweise den Betrachter in Dein Bild hinein und lassen ihn das Bild erkunden. Der Horizont bildet dann eine natürliche Stoplinie welche dem Augen halt gibt. Eine Gute Landschaftsaufnahme lebt in den meisten Fällen durch seine passende Tiefenwirkung. Wenn du das Bild dann noch in einige Ebenen teilst kommt die Tiefenwirkung noch besser zu Geltung. Über den Vorder- und Hintergrund gehen wir im nächsten Punkt ein.


Vorder- und Hintergrund

Eine Grundregel für gelungene Landschaftsaufnahmen ist es, dem Bild immer einen Vorder- bzw. einen Hintergrund zu geben, da diese dem Bild den benötigten Raum verleiht. Dabei musst du dich je nach Motiv entscheiden, ob du den Hintergrund als Hauptbestandteil deines Bildes nutzt oder den Vordergrund. Der Vordergrund muss nicht zwangsläufig im Nahbereich des Bildes liegen. Als Vordergrund kannst du alles nutzen was deutlich vor dem am weitesten entfernten Bereich des Bildes liegt.  Besonders gute Landschaftsaufnahmen gelingen dir, wenn du in drei Ebenen arbeitest und dem Bild einen Vordergrund, eine Mittelebene und einen Hintergrund gibst. Nicht immer ist eine ganz klare Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund möglich. Ein dennoch gutes Ergebnis erzielst du, indem du die Kamera möglichst tief aufstellst. 


Dynamik und Bewegung

Auch bei der Landschaftsfotografie ist es möglich mehr Dynamik im Foto zu erzielen, zum Beispiel durch eine längere Belichtung. Hier entstehen (zum Beispiel bei Bachverläufen oder Wasserfällen) sehr interessante Effekte. Durch das sich bewegende Wasser und die andauernde Belichtung bildet sich eine Art Schleiereffekt was dem Bild etwas geheimnisvoller verleiht.

Kommentare: 0 (Diskussion geschlossen)
    Es sind noch keine Einträge vorhanden.

hallo@sarahklein.eu

0170/2960101


 

 

 

 

 

 

All works © Sarah Klein

Please do not reproduce without the expressed written consent of Sarah Klein. Thanks.